Lagerhallenbrand

Zu einem Schadensfeuer wurde die Feuerwehr Hückelhoven an Samstag den 22.04.2017 gegen 23:40 Uhr nach Ratheim auf den Zechenring alarmiert. Hier wurde ein Schadensfeuer in einer Lagerhalle gemeldet mit einem angrenzenden Mehrfamilienhaus. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte eine starke Rauchentwicklung im Bereich der Lagerhalle ausgemacht werden sowie ein Feuerschein der aus der Lagerhalle sich auf das Wohngebäude ausdehnte. Durch die Feuerwehr wurde das Wohnhaus geräumt und ein Trupp unter Atemschutz mit Hohlstrahlrohr zur Kontrolle des Gebäudes sowie zum Schutz im Wohnhaus eingesetzt. Acht betroffenen Personen wurden aus dem Wohnhaus Evakuiert und dem Rettungsdienst zur Untersuchung sowie zur weiteren Betreuung übergeben. Nachdem der Brandherd in der Lagerhalle lokalisiert werden konnte, wurden zwei weitere Atemschutztrupps mit Hohlstrahlrohr im Innenangriff sowie über der Drehleiter zur Brandbekämpfung eingesetzt. Hierdurch konnte ein Überschlag auf das Wohnhaus verhindert werden. Aufgrund der am Anfang unklaren Lage wurde durch die Leitstelle das Einsatzstichwort auf Feuer 3 erhöht, was zur Folge hatte, dass ein weiterer Löschzug, eine weitere Drehleiter (Feuerwehr Heinsberg) der ABC Zug sowie der Atemschutz Container des Kreises Heinsberg im Marsch gesetzt wurden.
Diese Einheiten brauchten jedoch nicht mehr Eingreifen, da der Brand frühzeitig unter Kontrolle gebracht werden konnte. Nach dem ablöschen der Brandstelle sowie der Kontrolle mittels zwei Wärmebildkameras wurde die Einsatzstelle mittels Hochleistungslüfter quergelüftet und im Anschluss der Polizei zur weiteren Ermittlung übergeben. Zum Glück kamen bei diesem Einsatz weder betroffene Personen noch Einsatzkräfte zu Schaden. 

Für die Einsatzkräfte war gegen 02:25 Uhr der Einsatz beendet
Im Einsatz waren der Löschzug 2 (Ratheim, Millich, Kleingladbach) der Löschzug 3 (Doveren, Baal, Rurich) der Löschzug 1 (Hückelhoven), die LG Hilfarth, der Rettungsdienst sowie die Polizei. 

Küchenbrand

Zu einem gemeldeten Küchenbrand wurde heute, am frühen Nachmittag, die Feuerwehr Hückelhoven nach Ratheim in die Vennstraße alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte eine Rauchentwicklung aus dem 1. Obergeschoss festgestellt werden. Nach Befragung der Bewohner, ob sich noch Personen in der Wohnung aufhalten würden, konnte dieses verneint werden. Durch die Bewohner wurde mitgeteilt, dass ein gelber Sack, sowie Papier sich entzündet hätten und man schon erste Löschversuche unternommen hatte. Die Rauchentwicklung war jedoch so stark, dass man die Küche hat verlassen müssen. Ein Atemschutztrupp der Feuerwehr ging zur Kontrolle in das erste Obergeschoss vor und öffnete die Fenster. Mit Unterstützung eines Hochleistungslüfters konnte die Verrauchung schnell beseitigt und das Brandgut abgelöscht werden. Dem Rettungsdienst wurden zwei Personen an der Einsatzstelle, mit Verdacht auf einer Rauchgasvergiftung, übergeben. Die Polizei führte verkehrslenkende Maßnahmen durch und leitete erste Ermittlungen ein.

brennen mehrere LKW

Großbrand im Industriegebiet Hückelhoven Baal-Doveren

Zu einem Großbrand wurde gegen 19:35 Uhr die Feuerwehr Hückelhoven nach Baal ins Industriegebiet alarmiert. Unter dem Einsatzstichwort Feuer2 wurde der Einsatz eröffnet.
Laut ersten Meldungen sollte auf dem Gelände eines LKW Fahrzeughändlers ein Lkw in Brand geraten sein. Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte ein größerer Feuerschein im Rückwärtigen Bereich des LKW Händlers festgestellt werden. Da zu diesem Zeitpunkt das Ausmaß noch unklar war und kein Zugang zum Gelände möglich war weil die Zufahrt mit LKW´s zugestellt war musste der erste Löschangriff erst über ca.100m auf das Gelände aufgebaut werden. Nach weiteren Erkundungen konnten dann das ganze Ausmaß festgestellt werden. Am Bahndamm der Bundesbahn standen 8 LKW mit Auflieger sowie ein einzelner Auflieger in Vollbrand. Das Feuer drohte auf weitere Fahrzeuge sowie in unmittelbarer Nähe abgestellte See Container überzugreifen. Durch den Brand der sich schon auf den Bahndamm ausgedehnt hatte wurde der Bahnverkehr eingestellt um hier die Löschmaßnahmen sicher durchführen zu können. Umgehend wurden 2 Rohre zur Riegelstellung eingesetzt um das Feuer auf seinen Entstehungsraum zu begrenzen. Da sich jedoch schnell heraus kristallisierte das das Feuer mit den Einsatzkräften vor Ort nicht unter Kontrolle zu bringen war, wurde das Einsatzstichwort auf Feuer 3 erhöht und weitere Einsatzkräfte wurden alarmiert. In der Einsatzspitze kamen 4 C-Rohre, 1 B-Rohr sowie 3 Schaum-Wasserwerfer zum Einsatz mit einer Wasserleistung von 6500l/min sowie eine Schaummittelmenge von 400l. Aufgrund der starken Rauchentwicklung sowie der einhergehenden Geruchsbelästigung die bis ins Stadtgebiet (ca.5 km) zog wurde die Messeinheit des Kreises Heinsberg zu Messungen alarmiert. Diese konnten jedoch Entwarnung geben. Alle Messungen verliefen unterhalb der Nachweisgrenze.Im weiteren Umfeld konnte jedoch eine massive Geruchsbelästigung festgestellt werden. Die Bewohner eines angrenzenden Wohnhauses wurden angewiesen Fenster und Türen zu schließen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung konnte der Einsatz nur mit Atemschutz vorgetragen werden was zur Folge hatte das zusätzlich vom Kreis Heinsberg der Abrollbehälter Atemschutz sowie der Schaumcontainer nachgefordert wurde. Die Löschmaßnahmen zogen sich bis zum heutigen Morgen ca.01:30 Uhr hin. Im Einsatz waren insgesamt 120 Einsatzkräfte.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum Schadenshergang aufgenommen.

http://westreporter-newsdesk.blogspot.com/2016/12/baal-lkws-in-flammen.html

GSG C 1 – Dieselaustritt aus Aggregat

Die Einsatzkräfte wurden alarmiert da Diesel aus einem Aggregat lief und drohte in die Rur zu laufen, durch die Einsatzkräfte wurde der Kraftstoff mittels Ölbindevlies aufgenommen, zudem wurde das bereits kontaminierte Erdreich abgetragen und fachgerecht entsorgt.

 

Im Einsatz war der Zug 2 mit den Löschgruppen aus Ratheim, Millich und Kleingladbach sowie die Löschgruppen Baal und Rurich und der Wehrleiter der Feuerwehr Stadt Hückelhoven.

GSG C2 – verm.Gefahrstoffaustritt

Die Einsatzkräfte wurden alarmiert da an einem Wagon der Bereits seit dem Vorabend im Güterbahnhof stand das Überdruckventil angesprochen hatte, der Wagon wurde durch die Einsatzkräfte kontrolliert, es konnte jedoch kein Gefahrstoffaustritt festgestellt werden. Kein Einsatz für die Feuerwehr.