Brandmeldealarm

Die Einsatzkräfte wurden zu einem Brandmeldealarm alarmiert. Nach Eintreffen und Erkundung stellte sich heraus, das es in einer Regalanlage gebrannt hat.Das Feuer konnte jedoch vor Eintreffen von Mitarbeitern gelöscht werden. Die Einsatzstelle wurde von 1 Trupp unter PA kontrolliert. Anschließend wurden Lüftungsmaßnahmen durchgeführt und die Anlage zurückgestellt und an den Betreiber übergeben.

 

Pressebericht der Feuerwehr Hückelhoven

E.Nr. 704

Feuer in Schreinerei

Am heutigen Vormittag wurde die Feuerwehr zu einer bestätigten Feuermeldung in einer Schreinerei in Ratheim alarmiert.
Gegen 10:38 ging der Notruf bei der Leitstelle des Kreises Heinsberg ein mit dem Meldebild, dass es in einer Schreinerei zu einem Brand gekommen sei.
Die alarmierten Kräfte konnte eine Rauchentwicklung schon auf Anfahrt feststellen. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle drang Rauch aus dem Zugang zur Schreinerei sowie aus dem angrenzenden Wohnhaus. Bevor die Einsatzkräfte das Objekt erkunden konnten, wurde urplötzlich der Brandrauch
tief schwarz. Die „neue“ Rauchsäule kam jetzt aus dem hinteren Bereich der Einsatzstelle. Der Einsatzleiter erhöhte umgehend die Einsatzstufe und forderte weitere Kräfte an. Hierbei wurde auch eine zusätzliche Drehleiter angefordert, die aus Wassenberg kam. Die Einsatzstelle wurde weiter erkundet, um ein umfassendes Lagebild zu erhalten. Zu diesem Zeitpunkt stürzte aufgrund der
Brandeinwirkung im rückwärtigen Bereich ein Teil der Dacheindeckung ein, wodurch der Brand reichlich Nahrung bekam. Die Mitarbeiter konnten sich nach Brandausbruch alle vor Eintreffen der ersten Kräfte selber aus der
Schreinerei retten. Ein Mitarbeiter verletzte sich jedoch beim Versuch die Flammen in der Entstehungsphase zu löschen. Nach einer Erstversorgung wurde dieser zur weiteren Versorgung einem Krankenhaus zugeführt. An der Einsatzstelle wurden 2 Einsatzabschnitte zur Brandbekämpfung gebildet sowie 1 Abschnitt medizinische Rettung. Da in der Spitzenzeit des Einsatzes bis zu 8 Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung eingesetzt wurden, konnte es bei einer eventuellen Durchzündung zu weiteren verletzten kommen. Zwei Atemschutztrupps nahmen die Brandbekämpfung auf und tasteten sich langsam in der Verrauchten Halle bis zur Brandstelle vor.„Der aufgewirbelte Staub sowie die Umgebungsluft könne bei hinzuführen einer Zündquelle schlagartig Explodieren“.Aufgrund der akuten Gefährdungslage mussten die Einsatzkräfte wegen der massiven Feinstaubablagerungen in der Schreinerei somit besonnen und vorsichtig vorgehen, um eine Staubexplosion zu vermeiden. Die Brandbekämpfung wurde über zwei Zugänge mit 2 Hohlstrahlrohren durchgeführt die mit einem Wasser,- Schaumgemisch gespeist wurden, umso ein schlagartiges Aufwirbeln der Stäube zu minimieren. Über die Drehleiter der Feuerwehr Wassenberg wurde die Dachhaut geöffnet und die Glutnester im Dachbereich mit einem weiteren Hohlstrahlrohr abgelöscht. Da aufgrund der Brandeinwirkung die Statik nicht einzuschätzen war, wurde ein Bauchfachberater vom THW Hückelhoven hinzugezogen um die Hallenkonstruktion in Augenschein zu nehmen. Gegen 12:00 Uhr konnte dann Feuer unter Kontrolle gemeldet werden, sodass die größte Gefahr
gebannt war und ab jetzt die zeitaufwendigen Nachlöscharbeiten beginnen konnten. Hierzu wurden mehrere Wärmebildkameras eingesetzt, um die versteckten Glutnester aufzuspüren, um sie dann abzulöschen.
Während der ganzen Einsatzzeit waren der Bereich der Meurerstr. sowie die Buscherstraße für den Verkehr gesperrt. Hierdurch wurde der Verkehr in der Ortslage massiv gestört. Durch die Polizei wurden weitere Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Gegen 14:30 konnte der Einsatz dann erst einmal beendet werden. In den folgenden Stunden werden weitere Begehungen sowie Kontrollen stattfinden.

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