9 Frischgebackene Atemschutzgeräteträger

Einen weiteren Baustein in ihrer Grundausbildung konnten jetzt neun Feuerwehrleute mit der Prüfung
zum Atemschutzgerteträger abschließen.
In der Zeit von Oktober bis November 2019 fand auf der Feuerwache Hückelhoven ein Atemschutzgeräteträger Lehrgang statt. Diese anspruchsvolle Ausbildung umfasste 40 Stunden.
Durch die Ausbilder wurde den Lehrgangsteilnehmer umfangreiches Fachwissen vermittelt, wie z.B.,
• Physiologische Grundlagen
• Arten der Atemgifte
• Handhabung der Atemschutzgeräte
• Aufbau, Einsatz, Fehlersuche, Problembehebung
• Gewöhnungs- und Orientierungsübungen
• sicheres Öffnen von Türen zum Brandraum
• Realitätsnahe Einsatztätigkeiten und Belastungsübungen
• truppweise Absuchen von verrauchten Gebäuden und Räumen
• Eigensicherung und Notfall-Training
Wegen der großen Gefahren durch Rauchgase und Atemgifte kann heutzutage eine effektive
Brandbekämpfung sowohl in Gebäuden als auch im Freien meist nur unter Atemschutz erfolgen.
Daher ist es für jede Feuerwehr unabdingbar, über eine ausreichende Anzahl an Atemschutzgeräteträgern zu verfügen, die sich in regelmäßig weiterbilden und in medizinischen Tests ihre körperliche Eignung wiederkehrend unter Beweis stellen müssen. Durch einen Gewöhnungsmarsch wurden die Teilnehmer an die neue Situation herangeführt. Die umfangreiche praktischen Ausbildungseinheit wurden in der Atemschutzübungsanlage in der Feuerwache Hückelhoven sowie im Feuerschutzzentrum des Kreises Heinsberg absolviert. Den Abschluss der Ausbildung bildeten eine theoretische Fragearbeit, sowie eine praktische Übung.
Zusätzlich mussten die Teilnehmer Fachfragen beantworten, die durch den Leiter der Feuerwehr abgefragt wurden.
Nachdem die Teilnehmer ihre Leistung unter Beweis gestellt hatten, konnte der Leiter der Feuerwehr Sven Lange allen Teilnehmer zur bestandenen Prüfung gratulieren und ihnen die
Lehrgangsbescheinigung aushändigen.

Die erfolgreichen Teilnehmer sind:
Florian Lange, Manuel Roderick, Löscheinheit Baal
Pelle Moors, Philipp Müller, Löscheinheit Rurich
Tim Schmitz, Philipp Wilms, Löscheinheit Kleingladbach
Martin Breuer, Löscheinheit Brachelen
Tom Gast, Löscheinheit Ratheim
Leon Gosau, Löscheinheit Hilfarth

Spatenstich für das neue Feuerwehrgerätehaus der Löscheinheit Baal

Ein lang ersehnter Wunsch ging nun nach langem Warten mit dem ersten Spatenstich zum neuen Gerätehaus am Richard-Skor-Weg für die Löscheinheit Baal in Erfüllung.

Am Montag (13. Mai) konnten zahlreiche Gäste aus Politik und Verwaltung zum Spatenstich begrüßt werden. Bürgermeister Bernd Jansen begann seine Begrüßung mit dem Sprichwort “Was lange währt, wird endlich gut.” Immerhin liegen zwischen den ersten Ideen und dem jetzigen Baubeginn rund 6 Jahre.

Bis Mitte 2020 entsteht eine Fahrzeughalle mit zwei Stellplätzen, einem Lager und einer Werkstatt. An die Halle angegliedert ist der Sozialtrakt bestehend aus Umkleide-, WC und Duschräumen, einem Technikraum, einem Büroraum, einem Schulungsraum, einer Teeküche und einem Bereich für die Jugendfeuerwehr. Zusätzlich wird es einen großen Übungshof vor dem Gebäude geben.

Der umbaute Raum des neuen Gebäudes, also von Fahrzeughalle und Sozialtrakt beträgt ca. 2263 cbm. Die Grundfläche des Gebäudes beläuft sich auf ca. 464 qm, das gesamte Grundstück ist 9218 qm groß. Die Baukosten betragen ca. 1,58 Millionen Euro.

Der neue Bau ist eine wichtige und notwendige Investition in die Infrastruktur der Freiwilligen Feuerwehr. Er stellt eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu dem jetzigen Gebäude dar, dessen Kapazität nicht mehr ausreicht und überdies veraltet ist. Das derzeitige Gerätehaus an der Grundschule “Am Hang” wurde 1969 erbaut und 1980 renoviert.

Der Nikolaus kommt.

Die Helfer des Nikolaus beim packen der Tüten.

Gleich ist es soweit und der heilige Nikolaus trifft ein um Kinderaugen glänzen zu lassen.

Wenn auch Du ein Nikolaushelfer werden möchtest oder gar Feuerwehrmann/Frau dann melde dich einfach bei uns.

Kameradschaftsabend der Löschgruppe Baal

Der Löschgruppenführer Max Papajewski und sein Stellvertreter Daniel Stormanns begrüssten die Kameradinnen und Kameraden der Löschgruppe, Partner und Familie sowie den stellvertretenden Wehrführer Frank Bocken.

Nach den einleitenden Worten von Max Papajewski wurde es formell. Frank Bocken vollzog mit Stolz nach bestandenen Lehrgängen die Beförderungen von Feuerwehrfrau Jessica Moll zur Oberfeuerwehrfrau, Feuerwehrmann Tim Gandelheidt und Feuerwehrmann Robin Kuhnert zum Oberfeuerwehrmann.

Stolz gratulierte die Löschgruppenführung zur abgeschlossen Grundausbildung und Beförderung.

Als kleine Anerkennung für die geleisteten Arbeitsstunden und den unermüdlichen Einsatz verteilten Papajewski und Stormanns als Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit warme Wollmützen. Im Anschluss ließ man den Abend gemütlich bei gutem Essen und einer gemütlichen Runde ausklingen.

Zugübung des Zuges 3

Am heutigen Samstag führte der Löschzug 3 ( Baal, Doveren und Rurich ) der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Hückelhoven eine Zugübung im Übungsgelände der Falck Fire Services DE durch. Im Rahmen einer realistischen Übung wurde der Brand in einem Mehrfamilienhaus simuliert. Es galt insgesamt 3 Personen, davon 2 über tragbare Leitern und eine über das Treppenhaus mit dem Tragetuch zu retten. Eine Wohnung war komplett verraucht, sodass sich die Suche nach der Person extrem erschwerte. Mehrere Trupps wurden unter schwerem Atemschutz eingesetzt, während weitere Trupps die Leitern vornahmen, bzw. die Löschwasserversorgung aufbauten. Am Ende der Übung waren alle Personen gerettet und der Brand gelöscht. Im Anschluss der aufwendigen Übung wurde eine umfangreiche Nachbesprechung durchgeführt. Hierbei wurde nochmals erfreulicherweise durch den Übungsleiter, sowie dem Zugführer erwähnt, dass der Ablauf im Gesamten sehr gut war.

Einen gemütlichen Abschluss gab es im Anschluss noch im Gerätehaus Rurich, wo für alle Beteiligten noch ein kleiner Imbiss bereitstand. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, die ihre Freizeit mal wieder für unser Motto „Wir lernen für Ihre Sicherheit“ zur Verfügung gestellt haben.

Bilder/Text : Feuerwehr Rurich

Landesweiter Warntag

Landesweiter Warntag..am Donnerstag, dem 6. September Erstmalig findet am Donnerstag, dem 6. September, ein…

Gepostet von Kreisfeuerwehrverband Heinsberg e.V. am Sonntag, 2. September 2018

Feuer im Dachbereich einer Logistikhalle

Heute Morgen wurde die Feuerwehr Hückelhoven zu einem Brand ins Industriegenbiet Baal alarmiert. Laut Meldung sollte im Dachbereich einer Logistikhalle die Dachhaut brennen. Die alarmierten Kräfte konnten beim Eintreffen an der Einsatzstelle Feuerschein sowie eine starke schwarze Rauchentwicklung feststellen. Die Mitarbeiter der Firma hatten durch einen Räumungsalarm das Gebäude selbstständig verlassen können, so dass hier keine weitere Gefährdung für die Mitarbeiter vorlag.

Durch den Einsatzleiter, wurden umgehend ein Atemschutztrupps mit Hohlstrahlrohr in die Halle

sowie ein Trupp über die Drehleiter in den Dachbereich zur Erkundung geschickt. Im Hallenbereich konnte eine Verrauchung festgestellt werden. Im Dachbereich war im Bereich der Brandwand zur Nachbarhalle ein offenes Feuer welches sich über 15 m2 der Dachhaut entwickelte.

Über die Drehleiter wurde aus sicherer Entfernung die Dachfläche gekühlt und weitestgehend abgelöscht.

Da sich an der Brandstelle Stromkabel befanden die für die Stromversorgung der Kältemaschinen

zuständig waren, konnte wegen der Brandeinwirkung auf die Stromkabel niemand das Dach betreten. Eine hinzugerufene Fachfirma trennte die Stromversorgung, so dass hiernach der Bereich des unbeschädigten Daches gefahrlos betreten werden konnte. In den betroffenen Hallen wurde mittels zwei Hochleistungslüfter die Rauchentwicklung über eine

Laderampe abgeführt.

Da jedoch nicht auszuschließen war, dass die Dachhaut (Trapezblech) an der Brandstelle aufgrund

der Wärmebeaufschlagung instabile war, konnten die Einsatzkräfte nur mittels einer Absturzsicherung

das Dach betreten. Die betroffene Dachhaut wurde durch eine Trupp der über die Drehleiter gesichert wurde kontrolliert sowie Nachlöscharbeiten durchgeführt.

Im Bereich der Brandwand sowie der Seitenbleche musste zeitaufwändig die Blecheinfassung geöffnet werden da immer wieder die Unterkonstruktion zu glimmen begann.

Nachdem alle Brandstellen freigelegt, abgelöscht und kontrolliert waren konnte der Zeitaufwendige

Einsatz durch die Feuerwehr nach gut dreieinhalb Stunden beendet werden. Einsatzende war gegen 15:00 Uhr.

Im Einsatz waren der Löschzug 1 Hückelhoven, der Löschzug 3 Doveren, Baal, Rurich, die hauptamtliche

Wache mit den Unterstützungseinheiten von Verwaltung und QVC sowie der Rettungsdienst und die Polizei.

Brand an einer Photovoltaikanlage

Die Feuerwehr wurde heute Morgen zu einem Kabelbrand am Übergang zwischen einer Logistikbrücke und der Logistikhalle alarmiert. An der Außenverkleidung der Halle war es laut Mitarbeiter zu einer unklaren Rauchentwicklung gekommen. Beim Eintreffen der Feuerwehr war eine

leichte Rauchentwicklung noch sichtbar jedoch kein Feuer erkennbar. Die vermeintliche Brandstelle

wurde über die Drehleiter durch einen Atemschutztrupp mittels Wärmebildkamera und

Kleinlöschgerät kontrolliert. Unter einer Blechverkleidung konnte die Brandstelle dann lokalisiert

werden. Ein Bündel von Kabelsträngen die zu einer Photovoltaikanlage gehörten waren dort in Brand

geraten. Mit einem CO2 Löscher wurde der Brand eingedämmt. Unter Zuhilfenahme einer Wärmebildkamera wurde der Bereich abgescannt und eine Temperatur

von ca. 160°C ermittelt. Aufgrund der hohen Temperatur an der Außenseite der Brandstelle wurde ein weiterer Atemschutztrupp in der Halle eingesetzt um dort den Bereich zu kontrollieren. Wegen der weiterhin unklaren Lage wurden durch den Einsatzleiter vorsorglich weitere Einsatzkräfte

nachalarmiert. Durch die Feuerwehr wurde ein Techniker hinzugezogen der die gesamte Anlage stromlos schaltete

und die Gleichrichter vom Netz trennte. Die Module der PV Anlage produzierten jedoch weiterhin

Strom so das an der Brandstelle die blanken Kabel weiter unter Spannung standen. Die vierzig Ringleitungskabel an denen immer mehrere Photovoltaikplatten zu einer Einheit

zusammengeführt werden, mussten zwischen den Photovoltaikplatten und der Brandstelle in einer

zeitaufwendigen Aktion durchtrennt und gegen Kurzschluss gesichert werden.

Gegen 12:50 Uhr konnten die Arbeiten beendet werden und die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben werden.

Im Einsatz waren der Löschzug1 Hückelhoven, der Löschzug3 Doveren, Baal, Rurich, die Löscheinheit Hilfarth, der Rettungsdienst eine Fachkraft für PV-Anlagen sowie die Polizei.

Flächenbrand hält Feuerwehr in Atem

Am heutigen Nachmittag kam es zu einem Brandeinsatz an der L117 Höhe Baal. Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten einen brennenden Grünstreifen in Höhe der Bundesbahnstrecke an der L117.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte sich der Brand aufgrund böiger Winde sowie ständig wechselnden Windrichtungen rasend schnell auf dem angrenzenden Bahndamm und mehrere Felder ausgebreitet. Durch den starken Funkenflug entzündeten sich weiter Felder sowie angrenzendes Strauchwerk.

Schließlich brannte eine Fläche von ca. 30 000 m². Aufgrund des schnell fortschreitenden Brandes wurde für die Feuerwehr Hückelhoven Stadtalarm ausgelöst. Von der Feuerwehr Erkelenz wurden ein weiteres Tanklöschfahrzeug angefordert und der Rettungsdienst zur Brandbereitstellung alarmiert.

Um am Bahndamm gefahrlos die Brandbekämpfung einleiten zu können, wurde durch die Leitstelle der Deutschen Bahn der Bahnverkehr eingestellt.

In der Spitze kamen sieben Hohlstrahlrohre zum Einsatz. Zwei landwirtschaftliche Fahrzeuge mit Anbaugeräte Unterstützten durch Grubbern der Randbereiche die Löschmaßnahmen der Feuerwehr.

Für die Zeit der Brandbekämpfung war die Landstraße 117 gesperrt.

Durch die Löschgruppe Brachelen wurde der Grundschutz für Folgeeinsätze im Stadtgebiet sichergestellt.

Gegen 19:00 Uhr konnten die letzten Glutnester abgelöscht werden und die Kräfte einrücken.

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