Brand an einer Photovoltaikanlage
Die Feuerwehr wurde heute Morgen zu einem Kabelbrand am Übergang zwischen einer Logistikbrücke und der Logistikhalle alarmiert. An der Außenverkleidung der Halle war es laut Mitarbeiter zu einer unklaren Rauchentwicklung gekommen. Beim Eintreffen der Feuerwehr war eine
leichte Rauchentwicklung noch sichtbar jedoch kein Feuer erkennbar. Die vermeintliche Brandstelle
wurde über die Drehleiter durch einen Atemschutztrupp mittels Wärmebildkamera und
Kleinlöschgerät kontrolliert. Unter einer Blechverkleidung konnte die Brandstelle dann lokalisiert
werden. Ein Bündel von Kabelsträngen die zu einer Photovoltaikanlage gehörten waren dort in Brand
geraten. Mit einem CO2 Löscher wurde der Brand eingedämmt. Unter Zuhilfenahme einer Wärmebildkamera wurde der Bereich abgescannt und eine Temperatur
von ca. 160°C ermittelt. Aufgrund der hohen Temperatur an der Außenseite der Brandstelle wurde ein weiterer Atemschutztrupp in der Halle eingesetzt um dort den Bereich zu kontrollieren. Wegen der weiterhin unklaren Lage wurden durch den Einsatzleiter vorsorglich weitere Einsatzkräfte
nachalarmiert. Durch die Feuerwehr wurde ein Techniker hinzugezogen der die gesamte Anlage stromlos schaltete
und die Gleichrichter vom Netz trennte. Die Module der PV Anlage produzierten jedoch weiterhin
Strom so das an der Brandstelle die blanken Kabel weiter unter Spannung standen. Die vierzig Ringleitungskabel an denen immer mehrere Photovoltaikplatten zu einer Einheit
zusammengeführt werden, mussten zwischen den Photovoltaikplatten und der Brandstelle in einer
zeitaufwendigen Aktion durchtrennt und gegen Kurzschluss gesichert werden.
Gegen 12:50 Uhr konnten die Arbeiten beendet werden und die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben werden.
Im Einsatz waren der Löschzug1 Hückelhoven, der Löschzug3 Doveren, Baal, Rurich, die Löscheinheit Hilfarth, der Rettungsdienst eine Fachkraft für PV-Anlagen sowie die Polizei.





