Mehr Sicherheit durch Redundanztechnik

Kreis Heinsberg. „Die Sicherheit der Bürger im Kreis Heinsberg hat oberste Priorität“, so lautet die Devise der Kreisverwaltung Heinsberg. Daher hat sie jetzt die Redundanztechnik der Einheitlichen Leitstelle für Feuerschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz in Heinsberg in Betrieb genommen.

In Notsituationen erwarten die Bürger gezielte und qualifizierte Hilfe. Den Leitstellen kommt hierbei eine Schlüsselfunktion zu. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten eine einheitliche Ansprechstelle für alle Notlagen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr, eine Erreichbarkeit unter der europaweit einheitlichen Notrufnummer 112, eine kompetente und schnelle Beseitigung der Notsituation.

Besondere Schadens- und Katastrophenlagen erfordern darüber hinaus klar strukturierte Informations- und Zugriffswege. Für die schnelle, zielgerichtete, verantwortungsgerechte Bewältigung der Aufgaben müssen den Kreisen als untere Katastrophenschutzbehörden geeignete Leitstellen zur Verfügung stehen. Hierbei versucht der Kreis Heinsberg vorbildlich zu sein, indem er die Vorgaben der Gesetze im vollen Umfang erfüllt.

Um diese Hilfestellung auch bei einem Ausfall von für den Betrieb notwendigen Kerntechniken oder sogar im Rahmen einer Katastrophe (Räumung nach Bombenfund, Giftgaswolke, Erdbeben etc.) eine gegebenenfalls notwendige Räumung des Leitstellenstandortes Erkelenz möglich zu machen, wurde in der Kreisverwaltung Heinsberg eine „Redundanzleitstelle“ mit vier Arbeitsplätzen hergerichtet. Der Standort Heinsberg würde im Notfall ohnehin genutzt, kann aber auch im Standardbetrieb genutzt werden.

Der Anrufer wird nicht merken, ob die Abfrage seines Hilfeersuchens in Erkelenz oder in Heinsberg stattfindet. Der Abfragestandard und die Einsatzbearbeitung bleiben gleich.

 

Quelle: Kreis Heinsberg Internetseite